AM ANFANG SIND DIE AUGEN

Zum Blick der Cartoonistin Margit Krammer

Von Birgit Schwaner

 

Die Kunst der Reduktion ist eine der Konzentration. Nicht irgendeine Linie suchen der Zeichner, die Zeichnerin – sondern die einzig charakteristische, den idealen Strich. Margit Krammer, seit vielen Jahren Cartoonistin u.a. für die „Wiener Zeitung“, zitiert Paul Klee, der sinngemäß einmal gesagt habe, es gehe darum, mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Wirkung zu erzielen.

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GROSSES, HELLGRÜNES TROPFEN IM KOPF

Notiz zu Zeichnungen von Margit Krammer

Von Birgit Schwaner

 

Schuhe, Blüten, Lippen, Tropfen, Köpfe. Bäume, geträumt, mit Laub aus schneeweißen Wolken. Kleine Häuser mit schiefen Dächern, und Fenstern wie Augen, ohne Mund. Rote, geschlossene Lippen, die fallen. Wie Blätter. – Das "wie" ist ein nützliches Wort der Beschreibung.

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GEDANKENSTRICHE UND LESEZEICHEN

zu 3 CartoonistInnen im Literaturhaus Wien

Von Bodo Hell

 

Margit Krammer bietet uns Buch- und LeserInnen- Zeichnungen vor blaugrauen Hintergründen in 26 Rahmen

was bekommen wir zu sehen?

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DAS LÄCHELN IST DER SCHATTEN DES CARTOONS

Für Margit Krammer

Von Helmut Eisendle

 

Die Zeichnerin, die sich in lobenswerter Weise darauf verlegt, Zustände des öffentlichen Lebens zu karikieren oder zu parodieren, muss früher oder später darauf Bedacht nehmen, dass sie vom Lächerlichen lebt. Was aber würde der Zeichnerin überbleiben, wenn es nichts mehr zu lachen gibt? Sie müsste sich in irgendeiner Weise ein anderes Feld ähnlicher Betätigung suchen, ja, am Ende das Lächerliche um jeden Preis auftreiben, sei es wo es sei und auch wo es gar nicht ist.

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VERMISCHTE NACHRICHTEN AUS STAINZ UND UMGEBUNG IM JUNI 2005

(an Seine kaiserliche Hoheit Erzherzog Johann)

Von Bodo Hell

 

… im Rauchhof in Wald ob Stainz (Süd), Achtung: das Gasthaus ist ein grünüberwuchertes ehemaliges Stallgebäude rechterhand bald hinter dem Steinlagerplatz der Firma RATH (…), wo samstags die Kunden zwischen den verschiedenen Stainzer Hartgneisplatten (nachrostend) und Fremdgestein mit Gusto hin und her spazieren (man fährt mit dem eigenen Kombi oder Anhänger zweimal auf die Brückenwaage, erst leer, dann voll).

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