Margit Krammer    
   
Texte      





AM ANFANG SIND DIE AUGEN
Zum Blick der Cartoonistin Margit Krammer
Von Birgit Schwaner

Die Kunst der Reduktion ist eine der Konzentration. Nicht irgendeine Linie suchen der Zeichner, die Zeichnerin – sondern die einzig charakteristische, den idealen Strich. Margit Krammer, seit vielen Jahren Cartoonistin u.a. für die „Wiener Zeitung“, zitiert Paul Klee, der sinngemäß einmal gesagt habe, es gehe darum, mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Wirkung zu erzielen. weiter

 

GROSSES, HELLGRÜNES TROPFEN IM KOPF
Notiz zu Zeichnungen von Margit Krammer
Von Birgit Schwaner

Schuhe, Blüten, Lippen, Tropfen, Köpfe. Bäume, geträumt, mit Laub aus schneeweißen Wolken. Kleine Häuser mit schiefen Dächern, und Fenstern wie Augen, ohne Mund. Rote, geschlossene Lippen, die fallen. Wie Blätter. – Das "wie" ist ein nützliches Wort der Beschreibung. weiter

 

DAS LÄCHELN IST DER SCHATTEN DES CARTOONS
Für Margit Krammer
Von Helmut Eisendle

Die Zeichnerin, die sich in lobenswerter Weise darauf verlegt, Zustände des öffentlichen Lebens zu karikieren oder zu parodieren, muss früher oder später darauf Bedacht nehmen, dass sie vom Lächerlichen lebt. Was aber würde der Zeichnerin überbleiben, wenn es nichts mehr zu lachen gibt? Sie müsste sich in irgendeiner Weise ein anderes Feld ähnlicher Betätigung suchen, ja, am Ende das Lächerliche um jeden Preis auftreiben, sei es wo es sei und auch wo es gar nicht ist. weiter


 
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